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20.6.2013 : 13:20 : +0200

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Unerhörte Romantische Bläserklänge

Zum dritten Mal ist das Musikfest »Unerhörtes Mitteldeutschland« am Montag, den 1. Juli um 19.30 Uhr mit einem »Unerhörten Konzert« in der Landesmusikakademie Sachsen zu Gast. Im Kammermusiksaal erklingen wieder selten gespielte, aber höchst hörenswerte Meisterwerke. Den reizvollen Schwerpunkt bilden diesmal die Bläser. Dargeboten werden Werke von Franz Danzi und Carl Reinecke, es musiziert das Bläserquintett der Staatskapelle Halle.

Karten zu 15,00€, erm. 12,00€ erhalten Sie unter Tel. 0345 5174170 oder www.unerhoertes-mitteldeutschland.de sowie an der Abendkasse.

Freuen Sie sich auf »Unerhörten Ohrenschmaus«!

Südländische Rhythmen mit Lesung in der Landesmusikakademie

„War zuerst die Sprache oder der Tanz? fragt Joan Pagès Valls. „Rhythmus ist ein essentielles Element unseres Lebens, damit verbinden wir meistens Freude und Feierlichkeit.“ Gemeinsam mit dem spanischen Gastdirigenten unternimmt das Landesjugendorchester Sachsen in seinem Frühlingsprojekt eine Reise durch südländische Musik und Rhythmik.

Zur öffentlichen Generalprobe am Freitag, den 5. April um 19 Uhr sind Sie herzlich eingeladen, dem Orchester auf seiner akzentuierten Klangreise zu folgen und an diesem Abend sowohl Musiksprache als auch Sprachrhythmus zu genießen.

Der Dresdner Autor und Maler Michael Ernst wird assoziative Gedicht und Prosa lesen, die einen spannenden Kontrast zur romanischen Klangwelt des Programms bilden.

Nach dem mittelalterlichen Aberglauben an einen alljährlichen Totentanz zu dem Gevatter Tod selbst die Fiedel schwingt, entstand Saint-Saëns »Danse Macabre«, der uns in eine irre Bewegung versetzt. Von da aus wandern wir zu griechischen Antike und erleben eine andere rhythmische Richtung: die der Dichtung. Der junge griechische Komponist Ilias Rachaniotis gibt uns in seinem hoch spannenden und kraftvollen Werk »Iambos« eine zeitgenössische Vision eines altgriechischen musikalischen Ansatzes. Der »Danzón« des mexikanischen Komponisten Arturo Márquez zeugt von der Verschmelzung kubanischer Rhythmen mit alteuropäischen Wurzeln; das Intermezzo aus Enrique Granados Oper »Goyescas« entführt uns schließlich nach Spanien. Zuletzt tanzen wir zu einem Rhythmen aus der argentinischen Pampa. Alberto Ginasteras vielleicht bekanntestes Werk - das Ballet »Estancias« - wurde von dieser faszinierenden Landschaft inspiriert.

„Hochansteckende, schwungvolle Musik! Also anschnallen, denn es bewegt sich!“

Der Eintritt ist frei.

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»Malende Musiker – Musizierende Maler V«

Die im Jahr 2011 in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz ins Leben gerufene Ausstellungsreihe »Malende Musiker - Musizierende Maler« nimmt Doppelbegabungen in den Blick. Der Künstler der 5. Ausstellung sprengt diesen Rahmen, er ist in drei Kunstsparten zu Hause:   

Michael Ernst stammt aus Leipzig. Nach musikalischer Ausbildung an Trompete, Fagott und Klavier absolvierte er ein Journalistikstudium und war als Kulturjournalist sowie als Pressereferent an der Oper Leipzig bzw. bei den Dresdner Musikfestspielen tätig. Heute lebt er als freiberuflicher Autor und Maler in Dresden und kann auf zahlreiche literarische Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien sowie die eigenen Gedichtbände 2004 »A.« (edition lindhorst) und 2005 »Rabenlatein« (Verlag Die Scheune) zurückblicken. 

Die Ausstellung trägt den Titel »Klang-Farben: Bilder zur Musik«. In Farben und Formen setzt sich Michael Ernst mit Klang und Rhythmus auseinander, in Öl und Acryl entsteht auf der Leinwand assoziative Malerei zu musikalischen Themen. Ausstellungen fanden bereits in Leipzig, Dresden, München und Opole statt.

Zur Vernissage am 3. März um 17 Uhr laden wir herzlich in die Räume der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz ein. Der Dresdner Musikjournalist Martin Morgenstern wird die Ausstellung eröffnen, der Leipziger Synagogalchor unter Leitung von Ludwig Böhme wird inspirierende Klänge beisteuern. 

Die klare, sachliche Architektur des umgebauten Marstallgebäudes des Colditzer Schlosses - heute Sitz der Landesmusikakademie Sachsen - lädt nicht nur zum Musizieren, sondern auch zur Präsentation von Bildender Kunst ein. Mit der Ausstellungsreihe »Malende Musiker - Musizierende Maler« wird eine Brücke zwischen Musik und Malerei geschlagen – beides kann sich wunderbar bereichern und gegenseitig fortführen. Zudem wird das Haus auf diese Weise für Besichtigungen zugänglich.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9-15 Uhr verlängert bis 27.09.2013 zu besichtigen.

 

Jahrestreffen Musikbildungsstätten in Deutschland

Vom 19. bis 20. Februar 2013 findet das Jahrestreffen des Arbeitskreises Musikbildungsstätten in Deutschland in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz statt.

Eingeladen hat in diesem Jahr das jüngste Mitglied des Arbeitskreises und wir werden in diesem Rahmen unter anderem die nun dreijährige Arbeit der sächsischen Akademie vorstellen. Angemeldet haben sich 20 Akademieleiterinnen & -leiter aus nahezu allen Bundesländern, die über eine musikalische Bundes- oder Landesakademie verfügen.

Das Treffen dient sowohl dem Erfahrungsaustausch der musikalischen Jugendfördereinrichtungen und Weiterbildungsstätten als auch dem Vertiefen allgemeiner Fachthemen. In diesem Jahr werden vor allem alternative Maßnahmen in Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund stehen. Dazu wird die sächsische Akademie (in Trägerschaft des Sächsischen Musikrates) zunächst ihr Eigenprojekt „Ferienakademie Musik & Medien“ und dessen Finanzierung durch Mittel des Europäischen Sozialfonds vorstellen und dann soll das Thema Guerilla-Marketing näher beleuchtet werden. Zudem freuen wir uns, Dr. Detlef Rentsch, den Programmchef von MDR-Figaro zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Kulturpatenschaften“ begrüßen zu dürfen.

Wir werden unseren Gästen darüber hinaus das Schloss mit seiner wechselvollen Geschichte vorstellen und nach informellen Gesprächen am Abend gemeinsam musizieren.

Ein ausführliches Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

07.02.2013, 19.30 Uhr: 2. Colditzer Jazznight – Jugendjazzorchester wird 20!

Der junge Berliner Jazzmusiker, Komponist und Pädagoge Moritz Sembritzki, der als künstlerischer Leiter für das Jubiläumsjahr gewonnen werden konnte, konzipierte ein spannendes und eher ungewöhnliches Programm unter dem Titel "Klar ist der Club groß genug": 
"Musik ist für mich zum Lachen, Weinen, Tanzen, In-sich-gehen und Durchdrehen da. Wenn ich Musik schreibe oder spiele, versuche ich diese Reaktionen in möglichst vielfältigen Schattierungen und Mischformen hervorzurufen. Gute Musik weckt häufig Assoziationen beim Hörer", sagt er. Und tatsächlich bieten seine Eigenkompositionen eine Mischung, wie man sie sonst wohl nirgends erleben kann: "Meine Musik ist beeinflusst von Grandmaster Flash, Gil Evans und Sizilianischen Trauermärschen. In letzter Zeit fasziniert mich unter anderem das Phänomen Marching Band. Auch das schlägt sich in der Instrumentierung, im Ausdruck und in der Spielpraxis nieder."

Doch wer ist das eigentlich, dieses junge Ensemble, dem in diesem Jahr zu gratulieren ist? Unter dem Motto "Think jazz! Feel jazz! Be jazz!" haben seit der Gründung 1993 über 300 Nachwuchsjazzer aus dem Freistaat Sachsen daran mitgearbeitet, eine sehr junge, frische und abwechslungsreiche Jazzmusik auf die Beine zu stellen - dynamisch - aufregend – explosiv. In zwei Projektphasen im Jahr werden Kompositionen und Arrangements unterschiedlichster Jazzmusiker erarbeitet und zur Aufführung gebracht. Der Workshopleiter ist dabei stets ein anderer – neue Techniken und Ideen vermischen sich mit Altbewährtem. Der aktuelle Leiter, Moritz Sembritzki, hat in Weimar, Leipzig und Paris Jazzgitarre und Komposition studiert und arbeitet heute als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Sein Hauptprojekt ist seit einigen Jahren die 17-köpfigen Marching Backbeat Big Band „Das Große Alte Problem“, welche bereits den Jazzpreis der Stadt Leipzig gewann.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:

08.02.2013, 20.30 Uhr: Leipzig , Jazzclub Telegraph 
09.02.2013, 17.00 Uhr: Reichenbach im Vogtland, Neuberinhaus
10.02.2013  20.00 Uhr     Dresden, Tante JU

Bundesjugendorchester unter Michael Sanderling zu Gast in der Landesmusikakademie Sachsen

Einhundert ausgewählte junge Musiker aus ganz Deutschland erhalten im Bundesjugendorchester, dem Nationalen Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland, eine außergewöhnliche Förderung.
Als Einrichtung des Deutschen Musikrates  kommt »Deutschlands jüngstes Spitzenorchester« dreimal im Jahr für insgesamt knapp zwei Monate zusammen, um mit namhaften Dirigenten und erfahrenen Dozenten intensiv zu arbeiten und als »Botschafter eines Deutschlands, wie wir es gerne hätten« (Joachim Gauck) im In- und Ausland zu konzertieren. 
(http://www.bundesjugendorchester.de/)

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Allen Gästen, Konzertbesuchern, Dozenten, Partnern, Förderern, Kollegen & Freunden wünschen wir ein
Glückliches, gesundes & klangvolles neues Jahr!
Dankbar blicken wir auf das dritte, musikalisch reiche Akademiejahr im schönen Marstallgebäude des Colditzer Schlosses zurück & danken herzlich für die gute, freundschaftliche Zusammenarbeit, die tollen Gäste & fleißigen Konzertbesucher!

Erstmals besuchten 2012 mehr als 10.000 Gäste die Landesmusikakademie Sachsen: 
Sie musizierten in großen Orchester- oder Chorbesetzungen, kammermusikalischen Ensembles, (Schul-)Bands oder Jazzensembles. Sie gestalteten ein Konzert, bereiteten eines vor oder nahmen eine CD auf. Sie reisten vorwiegend aus Sachsen, aber auch aus Berlin, Bayern, Thüringen, Nordrhein-Westfalen oder sogar Den Haag und Bergen an. 
Zur zweiten Ferienakademie wurde in Stadt & Schloss getrommelt, gesungen, getanzt, gemalt, gefilmt und natürlich 
musiziert, beim zweiten Jazzworkshop bis tief in die Nacht improvisiert. Bereits die vierte Ausstellung in der Reihe: 
»Malende Musiker – musizierende Maler« ziert die gelungene Architektur des Hauses. Zu unserer großen Freude finden auch zunehmend Schulklassen in der Akademie eine Heimat: Torgauer, Grimmaer, Tauchaer, Leipziger, Dresdner, 
Berliner & Holzwickeder Schüler brachten das Haus zum Klingen und auch eine Lehrerband genoss die konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Neben Landesauswahl- und Musikschulensembles entdeckten auch zwei Bläserklassen der 
sächsischen Musikhochschulen das Refugium für sich. Auch die erfolgreiche Kooperation mit der Musikschule 
Muldental hat sich vorgesetzt und vertieft. 
Von den Tanzmäusen bis zu den Thomanern – wie freuen uns auf unsere musikalischen Gäste!

Herzlich grüßt Sie & Euch,
das Team der Landesmusikakademie Sachsen
Christine Müller | Günter Hnat | Phillip Maethner